Webinar Description
Das Modul „Domain-driven Design“ im Rahmen des Software Architecture Camps bietet eine umfassende Einführung in die Entwicklung tragfähiger Softwarearchitekturen, die auf komplexen fachlichen Anforderungen basieren. Ziel ist es, Teilnehmenden zu vermitteln, wie ein belastbares Fachmodell gemeinsam mit dem Fachbereich entwickelt werden kann, um eine gemeinsame Sprache zu etablieren und Missverständnisse zwischen Technik und Domäne zu vermeiden. Das Modul richtet sich an Fachkräfte, die ihre Kompetenzen im Bereich modellgetriebener Softwarearchitektur gezielt erweitern möchten. Für die Teilnahme sind keine speziellen Technologiekenntnisse erforderlich; Grundkenntnisse in Softwareentwicklung und IT-Projekten sind ausreichend.
Schwerpunkte und Lerninhalte
Im Mittelpunkt des Moduls steht die modellgetriebene Entwicklung, bei der strategische Designentscheidungen eine zentrale Rolle spielen. Die Teilnehmenden lernen, wie Bounded Contexts abgegrenzt und Context Maps eingesetzt werden, um die Komplexität großer Systeme zu beherrschen. Diese Methoden unterstützen dabei, eine klare Struktur zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen Fachbereich und Entwicklung zu stärken. Ein gemeinsames Verständnis der Domäne bildet die Grundlage für eine nachhaltige Architektur.
Darüber hinaus werden taktische Muster wie Aggregates, Entities und Value Objects vermittelt. Diese Konzepte ermöglichen es, fachliche Anforderungen und Code klar miteinander zu verbinden. Praxisnahe Beispiele und Übungen helfen den Teilnehmenden, das Gelernte direkt anzuwenden und die erarbeiteten Methoden in eigenen Projekten umzusetzen.
Zielgruppe und Ablauf des Moduls
Das Modul richtet sich an Softwarearchitektinnen und -architekten, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Teams, die Fachlichkeit und Architektur systematisch verzahnen möchten. Innerhalb von drei intensiven Tagen werden die Teilnehmenden befähigt, die Domäne zu verstehen, strategisch zu modellieren und Architektur bewusst zu gestalten. Die praxisorientierte Vermittlung sorgt dafür, dass das erworbene Wissen direkt im Berufsalltag angewendet werden kann.
Das Modul umfasst insgesamt 30 Punkte und ist mit 30 CPSA-A® Credit Points anrechenbar, davon 20 Punkte im Bereich Methodik und 10 Punkte im Bereich Kommunikation. Die strukturierte Herangehensweise und die praxisnahen Inhalte machen das Modul besonders wertvoll für alle, die ihre Fähigkeiten im Bereich Domain-driven Design vertiefen möchten.
Vorteile und Nutzen der Teilnahme
Die Teilnahme am Modul „Domain-driven Design“ bietet zahlreiche Vorteile. Neben dem Erwerb fundierter Kenntnisse im Bereich modellgetriebener Softwarearchitektur profitieren die Teilnehmenden von einem intensiven Austausch mit Expertinnen und Experten sowie anderen Fachkräften. Die vermittelten Methoden und Muster tragen dazu bei, die Qualität und Wartbarkeit von Softwareprojekten nachhaltig zu verbessern.
Durch die praxisnahe Ausrichtung des Moduls wird sichergestellt, dass die Inhalte direkt in aktuellen und zukünftigen Projekten eingesetzt werden können. Die Teilnehmenden erhalten wertvolle Impulse, um die Herausforderungen moderner Softwarearchitektur erfolgreich zu meistern und innovative Lösungen zu entwickeln.
